{"id":131,"date":"2023-07-15T23:52:23","date_gmt":"2023-07-15T21:52:23","guid":{"rendered":"https:\/\/chiemgau.server-bock.de\/?page_id=131"},"modified":"2025-10-16T11:48:09","modified_gmt":"2025-10-16T09:48:09","slug":"kurzgeschichten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/?page_id=131","title":{"rendered":"Kurzgeschichten"},"content":{"rendered":"\n<p>Hausgeschichte Scheibenstra\u00dfe 11 in Traunstein<\/p>\n\n\n\n<div data-wp-interactive=\"\" class=\"wp-block-file\"><object data-wp-bind--hidden=\"!selectors.core.file.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Hausgeschichte-Stadtarchiv.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Einbettung von Hausgeschichte-Stadtarchiv.\"><\/object><a id=\"wp-block-file--media-fcef7b02-1ddb-4b72-b25a-0e94b727d580\" href=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Hausgeschichte-Stadtarchiv.pdf\">Hausgeschichte-Stadtarchiv<\/a><a href=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Hausgeschichte-Stadtarchiv.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-fcef7b02-1ddb-4b72-b25a-0e94b727d580\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<div data-wp-interactive=\"\" class=\"wp-block-file\"><object data-wp-bind--hidden=\"!selectors.core.file.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/chiemgau.server-bock.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/9-Focke-Schreinerbrueder-Bernhard7589.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Einbettung von 9-Focke-Schreinerbrueder-Bernhard7589.\"><\/object><a id=\"wp-block-file--media-e8c1967c-59b4-40c8-8faf-f61c3743c42c\" href=\"https:\/\/chiemgau.server-bock.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/9-Focke-Schreinerbrueder-Bernhard7589.pdf\">9-Focke-Schreinerbrueder-Bernhard7589<\/a><a href=\"https:\/\/chiemgau.server-bock.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/9-Focke-Schreinerbrueder-Bernhard7589.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-e8c1967c-59b4-40c8-8faf-f61c3743c42c\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<div data-wp-interactive=\"\" class=\"wp-block-file\"><object data-wp-bind--hidden=\"!selectors.core.file.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/chiemgau.server-bock.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Robert-Jenke-\u2013-der-\u201eZeitungs-Robert.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Einbettung von Robert-Jenke-\u2013-der-\u201eZeitungs-Robert.\"><\/object><a id=\"wp-block-file--media-e6fdad39-b3c4-4eb1-bdc9-16b449c1cefe\" href=\"https:\/\/chiemgau.server-bock.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Robert-Jenke-\u2013-der-\u201eZeitungs-Robert.pdf\">Robert-Jenke-\u2013-der-\u201eZeitungs-Robert<\/a><a href=\"https:\/\/chiemgau.server-bock.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Robert-Jenke-\u2013-der-\u201eZeitungs-Robert.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-e6fdad39-b3c4-4eb1-bdc9-16b449c1cefe\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<div data-wp-interactive=\"\" class=\"wp-block-file\"><object data-wp-bind--hidden=\"!selectors.core.file.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/chiemgau.server-bock.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Die-Erinnerungen-der-20.-US-Panzerdivision.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Einbettung von Die-Erinnerungen-der-20.-US-Panzerdivision.\"><\/object><a id=\"wp-block-file--media-63baea52-aa66-40c7-afa8-2b71e91d5d57\" href=\"https:\/\/chiemgau.server-bock.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Die-Erinnerungen-der-20.-US-Panzerdivision.pdf\">Die-Erinnerungen-der-20.-US-Panzerdivision<\/a><a href=\"https:\/\/chiemgau.server-bock.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Die-Erinnerungen-der-20.-US-Panzerdivision.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-63baea52-aa66-40c7-afa8-2b71e91d5d57\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-accent-color\">Hinrichtungen in Traunstein von 1601 bis 1798<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von 1601 bis 1798 wurden 70 Personen hingerichtet; 58 wurden gek\u00f6pft, darunter 19 Frauen, 9 geh\u00e4ngt, 1 erschossen, 1 erdrosselt und 1 ger\u00e4dert. Die mei\u00dften Hinrichtungen fielen von 1712 bis 1749 vor, n\u00e4mlich 43 in 37 Jahren. Bei jeden Gang zur Richtst\u00e4tte,l\u00e4utete man das Z\u00fcgengl\u00f6cklein. Die Hinrichtungen mit dem Strange wurden ander Galgenleite vorgenommen, die an der rechten Seite der Salzburgerstra\u00dfe liegt. Die mit dem Schwert fanden auf der Brunnwiese in der N\u00e4he der Mitterm\u00fchle statt. Selbstm\u00f6rder wurden vom Scharfrichter in einem abgelegenen Moos begraben.<\/p>\n\n\n\n<p>1617 begieng der Br\u00e4uer Wolfgang H\u00f6rl \u201ebezechter Weise\u201c einen Totschlag. Man wandte sich an die Juristen der Universt\u00e4t Ingolstadt, die folgendes Urteil f\u00e4llten: H\u00f6rl soll nach einen weit entlegenen Ort im Ausland f\u00fcr den Get\u00f6teten eine Wallfahrt machen, sich ein Zeugnis geben lassen und dann f\u00fcr 5 Jahre das Vaterland nicht mehr betreten. Der Scharfrichter musste ihn bis an die Landesgrenze f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>1629 wurde der Kirchenr\u00e4uber Georg Wallner an einer S\u00e4ule erdrosselt und dessen Leichnam mit 4 Klaster Holz und 20 Schab Stroh verbrannt. Schaufel und Haue zum Begraben der Asche wurde neu angeschafft, weil sie niemand herleihen wollte.<\/p>\n\n\n\n<p>1650 wurden in Grabenst\u00e4tt 4 R\u00e4uber fest gegriffen, die im Markt Schwaben hingerichtet wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter den Traunsteiner Hinrichtungen befanden sich auch einige Traunsteiner selbst:<\/p>\n\n\n\n<p>1676; Jakob Reiserer aus Traunstein, Tagel\u00f6hner, wurde gek\u00f6pft, weil er \u00f6fters Vieh von den Feldern weg auf den Trostberger Markt getrieben hatte<\/p>\n\n\n\n<p>Anton Hecher, Schneider, wurde 1695 gek\u00f6pft<\/p>\n\n\n\n<p>Elisabeth Huber, Tagel\u00f6hnerstochter, wurde 1718 gek\u00f6pft weil sie ihr Kind im M\u00fchlbach ertr\u00e4nkt hatte<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-accent-color\">Der K\u00f6nig bei den S\u00e4ngern<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als gro\u00dfes Ereignis fand die Gr\u00fcndung des Chiemgau-S\u00e4ngervereins am 24. Aug. 1863 seine W\u00fcrdigung.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu kam K\u00f6nig Ludwig mit seinem Sohn Otto, K\u00f6nig von Griechenland und seiner Tocher Hildegard, der Erzherzogin von \u00d6sterreich.<\/p>\n\n\n\n<p>180 <a><\/a>S\u00e4nger waren zusammengekommen, bis von Burghausen, Wasserburg, Rosenheim \u2013 nur Laufen-Oberndorf war weggeblieben \u2013 um auf dem Festplatz beim Schr\u00f6dlkeller in Anwesenheit der k\u00f6niglichen G\u00e4ste zu singen.<\/p>\n\n\n\n<p>Tags darauf ging es per Bahn zum Chiemsee und auf die Herreninsel.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-accent-color\">Napoleon und der Chiemgau<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit 33 000 Mann war Bayern an der Seite Napoleons 1812 in den Krieg gegen Russland gezogen, nur 3000 kehrten zur\u00fcck. Die Heimkehrenden Soldaten waren gezeichnet von den Erlebten. Zu Ihnen geh\u00f6rte der Pallinger Jakob Wimmer aus Katzwalchen hat am Russlandfeldzug unter Napoleon teilgenommen und \u00fcberlebt. Aus Dankbarkeit hat er ein k\u00fcnstlerisch gestaltetes Blechbuch in der Pallinger Kirche hinterlassen. Auch zog der Veteran Peter Scheicher in den 1860er Jahren nach Traunstein. Joseph Enzinger, dessen Grabstein im Heimathaus in Traunstein aufbewahrt wird, zeugt von den Schlachten in Europa.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den Gefallenen und bis Heute vermissten geh\u00f6ren hier:<\/p>\n\n\n\n<p>Philipp Unterrainer von Obergschwendt bei Wagenau (*26.04.1786) starb 1812 in Smolensk, Ru\u00dfland. Er geh\u00f6rte zu den bayerischen Soldaten, die ab Wilna mit der gro\u00dfen Armee Napoleons Richtung Moskau ziehen musste.<\/p>\n\n\n\n<p>Mathias Steinberger, Schnaitersohn am Riedl, starb am 21.11.1812 in Slawotky im Spital als Soldat des 4. Leichten Infanterie-Bataillon bei Napoleons Ru\u00dflandfeldzuges.<\/p>\n\n\n\n<p>Franz Wurzer, Kramersohn von Obersiegsdorf (*03.04.1786), Josef Gottsmann von Oberheutau (*19.02.1787) sowie dessen Bruder Georg Gottsmann (*06.04.1790), Soldaten bei Napoleons Ru\u00dflandfelzuges, werden seit 1812 in Ru\u00dfland vermisst.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-accent-color\"><strong>Stadteile, Stra\u00dfen u. Pl\u00e4tze Traunsteins und Ihre Geschicht<\/strong><\/mark><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-accent-color\">e<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein besonderer Platz im alten Traunstein nimmt der <strong>Taubenmarkt<\/strong> ein. Hier hielten Taubenliebhaber und Z\u00fcchter bis etwa ins Jahr 1908 allsonnt\u00e4glich in der \u201eTaubenb\u00e4ckgasse\u201c ihre gefiederten Lieblinge feil. Dieser spezielle Marktbetrieb gab der historischen Gasse hinter den Schrannenplatz seinen heutigen Namen. Zum Brauch der \u201eguten alten Zeit\u201c geh\u00f6rte es, da\u00df der Taubenb\u00e4ck die meist sparsamen Taubenmarkt Besucher am Sonntag nach der Kirche mit seinen \u201eLoabln\u201c bewirtete, die sie in eine Bratenso\u00dfe tunken konnten, die der Meister als Lohn f\u00fcr das Braten der Schweins- Kalbs- und G\u00e4nsebraten in der Hitze seines Backofens im Einverst\u00e4ndnis seiner Auftragsgeber, der benachbarten Gastwirte, abzweigen durfte. Das Haus des Taubenb\u00e4ck (heute B\u00e4ckerei Kotter) ist im \u00fcbrigen das Geburtshaus des hochverdienten \u201eUmrittsdoktors\u201c, Heimatforschers und Ehrenb\u00fcrger Georg Schierghofer.<\/p>\n\n\n\n<p>Am <strong>Guntramsh\u00fcgel<\/strong> (1947): Nach einem alten Flurnamen. Er scheint nicht von einem Personennamen abgeleitet zu sein, sondern von einem heute als Unkraut bezeichneten Kr\u00e4utlein, das fr\u00fcher einmal als Heilpflanze gesucht wurde, dem Gundermann oder die Gundermannsrebe, auch Gundram oder Gundelrebe. In der Festlegung des \u201eBurgfriedens 1606\u201c also der Stadtgrenzen mit Umland, wird vom Guntramh\u00fcgel als dem \u201eGunderpichl\u201c gesprochen, also Gunder = die Heilpflanze und \u201ePichl\u201c = der H\u00fcgel. Wahrscheinlich gab es damals viel Gundermannsrebe zu pfl\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hallerwiese:<\/strong> nach dem Namen des Eigent\u00fcmers benannt. 1931 wurde die Haller-Stallung zu einer Tierzuchthalle ausgebaut. 1955 wurde diese Stallung neu errichtet; es fanden auch hier die Tierzuchtm\u00e4rkte statt, die Viehm\u00e4rkte und Versteigerungen, bis 1974\/75 die Chiemgauhalle mit Versteigerungshalle auf dem ehem. Gro\u00dfschedelanger errichtet wurde. Auf einem Teil der Hallerwiese, dem ehem. Werkst\u00e4ttengel\u00e4nde \u201eUnterholzer-Anh\u00e4nger\u201c, befindet sich seit 1979 die neue Feuerwache.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kniebos:<\/strong> hei\u00dft auch fr\u00fcher \u201eKniepa\u00df\u201c. Das Knie dieser uralten Zufahrt zum \u201eSchrannenplatz\u201c (Stadtplatz), hier stand auch das Mauttor, verdankt wohl seinen Namen seiner ausgesprochenen Knieform. Das \u201eBos\u201c kann Pa\u00df, Engpa\u00df bedeuten, \u00e4hnlich dem \u201eKniepa\u00df\u201c (Steinpa\u00df) zwischen Melleck und Lofer, der durch die K\u00e4mpfe zwischen Tirolern und Bayern (=Verb\u00fcndete der Franzosen) 1805-09 geschichtliche Bedeutung gewann. \u2013 Andere Deutung: \u201eBos\u201c mundartlich bou\u00dfen = bumsen und sto\u00dfen der Wagen, wenn sie \u00fcber das Kopfsteinpflaster holperten.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor dem Mauttor am Kniebos entstand im fr\u00fchen 17. Jh. Eine Vorstadtsiedlung, der <strong>Vorberg<\/strong> mit dem M\u00fchlbach und dem Ledererbach. Dieser wurde bei der \u201eVorderm\u00fchle\u201c vom M\u00fchlbach abgeleitet und lieferte den Lederer und F\u00e4rber, sowie den Gerbern, das Wasser. Der Ledererbach wurde 1949 f\u00fcr 13.900 DM (bei einem Stadtanteil von 1.200 DM) verrohrt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kolpingstra\u00dfe:<\/strong> nach dem Gesellenvater Kolping. \u2013 Adolf Kolping. *1813 +1865. Deutscher kath. Priester. Aus dem von ihm in K\u00f6ln 1849 gegr\u00fcndeten Gesellenverein entstanden die kath. Gesellenvereine, die sich der religi\u00f6sen und fachlichen Erziehung des Handwerkerstandes annehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gasstra\u00dfe:<\/strong> hie\u00df fr\u00fcher Ettendorferstra\u00dfe, wahrscheinlich noch fr\u00fcher Ettendorfer Feldweg. Verbreitert 1953. An dieser Stra\u00dfe lag das st\u00e4dtische Gaswerk: 1865 privat von Julius Enderlein als Gasfabrik erbaut, Ankauf durch die Stadt 1893, stillgelegt 1979 nach Einf\u00fchrung von Erdgas.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hartwig-Peetz-Stra\u00dfe<\/strong> (1910): gilt dem einstigen Traunsteiner Rentamtmann Hartwig Peetz, von 1860-1882 in Traunstein, einem Ehrenb\u00fcrger der Stadt Traunstein, der als Kulturhistoriker und Schriftsteller wertvolle Schriften aus der Geschichte des Chiemgaus herausgab. Die hervorragendsten sind: \u201eDie Kiemseekl\u00f6ster\u201c und \u201eVolkswirtschaftliche Studien \u00fcber die altbayer. Herz\u00f6ge als Bergherren!. Er wurde von K\u00f6nig Max II. und Ludwig II. ausgezeichnet und von Traunstein 1885 zu seinem 25-j\u00e4hrigen Dienst- und Dichterjubil\u00e4um mit einem Festschie\u00dfen und 1910 mit der Errichtung eines Gedenksteines vor der Schie\u00dfst\u00e4tte Veitsgraben geehrt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Salinenstra\u00dfe<\/strong> (gewidmet 1897), wurde bis 1897 noch Kraglgasse genannt. Sie bildete die Hauptzufahrt f\u00fcr den Salz- u. sp\u00e4teren Holztransport mit Fuhrwerken zur Saline und dem dortigen salineneigenen Salzstadel mit den 2 Eckt\u00fcrmen, erbaut ca. 1679, abgerissen 1857<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Salzburgerstra\u00dfe<\/strong> (gewidmet 1900), von der Heiliggeiststra\u00dfe bis zum Salzburger Hof (damals Wochinger Gamm), verl\u00e4uft Richtung Salzburg. Die fr\u00fchere alte Salzstra\u00dfe verlief stets auf dem Bergr\u00fccken im Norden, da der im Tale flie\u00dfende Krummbach (Grumm-) (heute Grundbach genannt) fr\u00fcher die ganze Talsohle versumpft hatte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Scheibenstra\u00dfe<\/strong>; fr\u00fcher einmal auch Vorbergstra\u00dfe genannt. Im Zuge der Verstaatlichung des gesamten Salzhandel und Salzfrachtverkehrs befahl Herzog Albrecht V. Traunsteins B\u00fcrgern 1568 den Bau eines gro\u00dfen Salzstadels vor dem oberen Tor mit einem bewohnbarem Torturm, der verschlossen werden konnte, dies war dann das \u00e4u\u00dfere obere Tor. (Auf dem heutigen Maxplatz, Gedenktafel \u00fcber dem Brothaus-Durchgang, die fr\u00fcher auf dem Salzstadel angebracht war). Daf\u00fcr gew\u00e4hrte er der Stadt das Recht, von jedem durch Traunstein transportierten h\u00f6lzernen Salzfa\u00df, dessen Deckel ja eine \u201eScheibe\u201c bildete, einen Pfennig als Zoll einzuheben. Schon 1400 war der Stadt von Herzog Heinrich einmal ein Scheibenpfennig auf 3 Jahre verliehen worden. So wurde die Stra\u00dfe, durch die die Salzfuhrwerke kamen und ihren Scheibenpfennig am unteren \u00e4u\u00dferen Tor am Stadt- oder M\u00fchlbach entrichten mu\u00dften, zur Scheibenstra\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>Breslauer Ring: gilt den Heimatvertiebenen aus Preu\u00df.-Schlesien<\/li>\n\n\n\n<li>Brunnwiese: seit alters her ein alter Flurname, dem auch ein Brunnen entsprach<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>B\u00fcchele-Stiege<\/strong>: fr\u00fchere Fleischbanksteige. Stadtstiege nach Matthias B\u00fcchele, Benefiziat und Kapitular in Traunstein, *1815 +1879. Vom Kniebos (Messerschleifer-Liggl) f\u00fchrt nach Norden die uralte Stadtbergstiege zur Sch\u00fctzenstra\u00dfe hinab. Verdienter Heimatforscher<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hallerstiege<\/strong>: die vom Durchgang des ehem. Kreiller-Sachs-Anwesen und dem Taubenmarkt in die \u201eWiese\u201c hinunterf\u00fchrt, ist nach einem Besitzer des Gasthofes \u201eZum Lamm\u201c (li. Vom Durchgang zum Taubenmarkt, 1959 zur Erweiterung des Gesch\u00e4ftes Kreiller umgebaut. Das alte Gesch\u00e4ft Kreiller, lag nur rechts vom Durchgang zum Taubenmarkt) namens H A L L E R. Es waren 2 Geschwister, die den Gasthof f\u00fchrten. Beim \u201eLamm\u201c war seit 1750 die 1. Poststelle der Taxis`schen Post untergebracht bis 1808. Der heutige Stra\u00dfendurchgang zum Taubenmarkt bestand vor dem 3. Gro\u00dfbrand Traunsteins nicht. Hier stand ein Hausteil des Gasthofes, durch den man nur durchgehen konnte um zum Taubenmarkt zu gelangen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Salzmaierstiege<\/strong> (gewidmet 1950), auch \u201eFinstere Stiege\u201c genannt. Salzmaierstiege hie\u00df sie schon seit Anfang der Saline 1619.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-accent-color\">Sparzer Wetterleuten<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"720\" src=\"https:\/\/chiemgau.server-bock.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Sparzer-Altar.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-806\" srcset=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Sparzer-Altar.jpg 960w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Sparzer-Altar-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Sparzer-Altar-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Sparzer-Altar-508x381.jpg 508w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Altar Sparzer Kircherl, Bild: Simon Schreiber<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>1659 beabsichtigte der Traunsteiner Salzmaier und Besitzer des Sparzer Gutshofes Johann Maurperger, auf seinem Grund und Boden ein Th\u00fcrmlein aufzufiehrn und zwei geweichte Gloggen zur Abwendung des Hochgewiders dareinzuhengen. Das Wetterl\u00e4uten war zur damaligen Zeit weit verbreitet. Das Erzbistum Salzburg hatte auch nichts Grunds\u00e4tzliches dagegen einzuwenden, forderte Maurperger aber auf, anstelle des Betstuhls gleich eine richtige Kapelle zu bauen, alsdan die Darinhengung der Gl\u00f6ggl verwilliget werden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der tat, wie ihm gehei\u00dfen. Schon am 28. Dezember 1659 zelebrierte man die erste heilige Messe in einer schlichten Kapelle aus Holz. Die beiden Glocken hatten also ihren Platz gefunden und wurden auch in einem Inventar von 1673 aufgelistet: Zwei geweichte Gl\u00f6ggl im Thurm. Gut ein halbes Jahrhundert sp\u00e4ter, 1712-16, wurde das noch heute anzutreffende Gotteshaus errichtet, und \u2013 die nachfolgenden Ausf\u00fchrungen werden es zeigen \u2013 die Glocken wanderten von der Holzkapelle in den Neubau aus Stein. Die Inventare der Jahre 1858 und 1860 nennen jeweils 2 Gl\u00f6cklein am Thurme, ohne ansonsten n\u00e4her darauf einzugehen. Dieses holte Matthias Seeanner in seinem immer noch grundlegenden Standardwerk \u00bbDie Glocken der Erzdi\u00f6zese M\u00fcnchen und Freising\u00ab nach: \u00bbNk. [= Nebenkirche] Sparz. 2 Glocken (e-g), 224 und 127 Pfund wiegend, gegossen 1885 von Franz Oberascher in Reichenhall.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><em><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-accent-color\">Wusstest Du dass\u2026<\/mark><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-accent-color\">In der \u201eUnteren Stadt\u201c Traunstein ein ber\u00fchmter Operns\u00e4nger und Musiklehrer geboren wurde?<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Franz Anton Spitzeder (*02.08.1735 Traunstein +19.06.1796 bei Salzburg) kam 1742 als Chorknabe ins Kloster St. Zeno bei Reichenhall und wurde sp\u00e4ter mit ca. 13 Jahren Kapellknabe im Salzburger Kapellhaus, wo er Instrumentalunterricht erhielt und die Lateinschule besuchte. 1751 wurde er wegen Stimmbruchs ausgemustert, 1754 setzte er sein Studium fort und wohnte w\u00e4hrenddessen in der \u201eFreysaufischen Behausung\u201c am Waagplatz Nr. 2 in Salzburg. Zwischen 1754-59 trat er als Tenor in Italien erfolgreich auf. Ab 01.01.1760 wird er als Hoftenorist in Salzburg eingestellt, dort war er als Gesang- und Klavierlehrer hoch angesehen, unterrichtete ab 1770 am Kapellhaus. Er war mit Vater Leopold Mozart und Sohn Wolfgang Amadeus Mozart sehr gut befreundet, letzteren gab er Unterricht und sang Mozarts fr\u00fchere Opern. Bei den Theaterauff\u00fchrungen am Salzburger Hofe \u00fcbernahm Spitzeder wegen seiner sch\u00f6nen stimme die tragenden Rollen, z. B. den \u201eDon Polidore\u201c in Mozarts erster Opera buffa \u201eLa finta semplice\u201c die in Salzburg uraufgef\u00fchrt wurde. In den Jahren 1769 \u2013 1773 werden einige Briefe von Mozart und dessen Vater an seine Mutter und anderen geschrieben wo Franz Anton Spitzeder erw\u00e4hnt wird. In einem schreibt Leopold Mozart aus Mailand am 10.11.1770 an seine Frau \u201e\u2026Herrn Spitzeder w\u00fcnschen wir 1000 und 1000 Gl\u00fcck, aber keine Stubnvoll Kinder, weil es in Salzburg immer teurer wird. Wie hei\u00dft seine Frau? Kenne ich Sie? Ich glaube ja. \u2026\u201c Franz Anton Spitzeder erlag einen Schlaganfall am 21.06.1796 und wurde am St.-Sebastian-Friedhof in Salzburg beerdigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Er ist Uropa der auch ber\u00fchmten Adele Spitzeder, als Schauspielerin, Volkss\u00e4ngerin und T\u00e4nzerin wollte sie ber\u00fchmt werden, doch in die Geschichtsb\u00fccher sollte sie als gro\u00dfe Betr\u00fcgerin eingehen, die mit ihrer Spitzeder\u2019schen Privatbank (&#8222;Dachauer Bank&#8220;) und einem ausgekl\u00fcgelten &#8222;Schneeballsystem&#8220; mehr als 30000 Leute um ihre Ersparnisse brachte.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-accent-color\"><strong>Cafe Maxplatz<\/strong><\/mark><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"738\" src=\"https:\/\/chiemgau.server-bock.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Cafe-Maxplatz-1024x738.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4535\" srcset=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Cafe-Maxplatz-1024x738.jpg 1024w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Cafe-Maxplatz-300x216.jpg 300w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Cafe-Maxplatz-768x554.jpg 768w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Cafe-Maxplatz-1536x1107.jpg 1536w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Cafe-Maxplatz-1240x894.jpg 1240w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Cafe-Maxplatz-508x366.jpg 508w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Cafe-Maxplatz.jpg 2021w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Etwas sehr besonderes, wahrscheinlich die einzig existierende Aufnahme \u2013 das Cafe Maxplatz in Traunstein. Hier eine Kurzfassung der Geschichte:<\/p>\n\n\n\n<p>Der in geborene Senderowitsch Jakob Abraham mit Ehefrau Elka kamen als j\u00fcdische Fl\u00fcchtlinge und aus dem KZ Ausschwitz befreite in Traunstein am 22. September 1945 an. Dort sesshaft in der Ludwigstra\u00dfe bis sie am 09. Juni 1949 wieder Traunstein verlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der in Polen geborene Rajcher Abraham mit Ehefrau Cesla, kamen am 03. Mai <a><\/a>1945 in Traunstein als Fl\u00fcchtlinge und aus dem KZ Lublin befreite an. Ab 15. August 1945 waren sie am Stadtplatz 41 gemeldet, sp\u00e4ter noch am Trifftweg 4. Wann die Familie verzogen ist, ist unbekannt. Sie hatten zwei Kinder, eines in Traunstein geboren.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 5. November 1945 er\u00f6ffneten die beiden ein Tauschgesch\u00e4ft in dem Laden Maximilianplatz 10 und boten dort auch warmes sowie kaltes Buffet an.<\/p>\n\n\n\n<p>Anhand des regen verkehrs auf dem Maxplatz, der als Umschlagsplatz galt, war im Erdgeschoss des Heimathauses (Vorgeschichtsraum) die sogenannte W\u00e4rmestube. Zur gleichen Zeit ersuchten Jakob und Abraham die Stadt Traunstein in diesen Raum ein Kaffee zu er\u00f6ffnen. So kam es das nun die beiden P\u00e4chter Senderowitsch und Rajcher das Caf\u00e9 Maxlatz am Samstag den 08. Dezember 1945 er\u00f6ffneten. Die ca. 76,3 qm war eine monatliche Miete von 105 RM vereinbart, die Umkosten f\u00fcr den Umbau beliefen sich um 1400 RM, was die Stadt Traunstein aufbringen musste. Auch um das Inventar musste sich die Stadt k\u00fcmmern.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Gesamtumsatz 1946 betrug 37.913,36 RM, der damalige Bierpreis f\u00fcr 0,25 L waren 0,25 RM.<\/p>\n\n\n\n<p>Da es nur ein provisorisch eingerichtetes Caf\u00e9 ist, wird es am 4. Juni 1947 eingestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bild leider unscharf, erkennbar aber ist der Zeitungsrobert als zweiter von Links. Im Cafe angestellt als Kellner.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-accent-color\"><strong>Brief aus Tsingtau<\/strong><\/mark><\/p>\n\n\n\n<p>Geschrieben vom Traunsteiner Franz Bernhard, der als Marinesoldat in Tsingtau stationiert war. Er brachte auch eine Schildkr\u00f6te mit nachhause welche im Buch &#8222;Die Drachenschaukel&#8220; von Hans Pr\u00e4hofer.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier zum nachlesen:<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a>Tsingtau den 5.5.1913<\/p>\n\n\n\n<p>Liebste Eltern und Geschwister!<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Karte werdet ihr wohl inzwischen wohl erhalten haben. Nochmals besten Dank f\u00fcr den lb. (lieben) Brief von der Mutter und Otto, derselbe hat mich sehr gefreut. Habe heute ein Bild an Euch abgeschickt, aber als Drucksache geht deshalb mit Schiffspost, wird also schon mehrere Wochen Dauern bis ihr in Besitz desselben kommt, hoffentlich kommt er gut an und nich gebrochen, aber als Brief h\u00e4tte es mich \u00fcber einen Dollar gekostet, und soviel kostet nicht einmal das Bild selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Schreibt mir bitte von jetzt ab wieder in die Kompagnie, die Adresse wi\u00dft ihr ja. Meine sch\u00f6ne Zeit ist nun, das halbe Jahr Kommando ist mit dem 1. Juni abgelaufen, schade! Stoch ein gutes halbes Jahr dann wieder ist wohl das meiste beim Komis gewirkt haben! Bin froh das ich wieder gesund bin. Wir haben immer sehr sch\u00f6nes Wetter und schon recht lange gehen wir fast alle Tage nur Stunden um zu Baden, aber immer erst Nachts, denn es darf uns niemand sehen, weil ohne Aufsicht. Marine auf offenen Meer nicht baden darf und das Baden ist mir noch immer mein liebster Sport.<\/p>\n\n\n\n<p>Das n\u00e4chste Jahr hoffe ich mich wieder im Chiemsee zu Baden! Schreibt mir bald wieder!<\/p>\n\n\n\n<p>Viele herzliche Gr\u00fc\u00dfe an Euch alle<\/p>\n\n\n\n<p>Euer Sohn und Bruder Franz<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Wiedersehen. 1914<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"766\" src=\"https:\/\/chiemgau.server-bock.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Brief-1024x766.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4576\" srcset=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Brief-1024x766.jpg 1024w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Brief-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Brief-768x574.jpg 768w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Brief-1536x1149.jpg 1536w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Brief-1240x927.jpg 1240w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Brief-508x380.jpg 508w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Brief.jpg 1845w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"697\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/chiemgau.server-bock.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Brief2-697x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4577\" srcset=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Brief2-697x1024.jpg 697w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Brief2-204x300.jpg 204w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Brief2-768x1129.jpg 768w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Brief2-1045x1536.jpg 1045w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Brief2-1240x1823.jpg 1240w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Brief2-508x747.jpg 508w, 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Der Krieg machte nur auch hier nicht halt und er fiel viel zu fr\u00fch 1944 in Ru\u00dfland. Hier habe ich mal nachgeforscht was in seinen letzten Tagen an der Front passierte. In den Bildern sind Einzelheiten beschrieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Erkennungsmarke: 1273-3\/I.E.B. 199 (Infanteriersatzbataillon)<\/p>\n\n\n\n<p>Truppenteile: Radf. Zug I.R. [Infanterieregiment] 689 Stb.s Kp. [Stabskompanie] b) 11.\/Gr.Rgt. 404 \/ Gr.Ers.u.Ausb.Btl. [Grenadier-Ersatz- und Ausbildungsbataillon] 352<\/p>\n\n\n\n<p>A\/ StabsKp. Gren.R. [Grenadierregiment] 689\/Gren.E.Btl. [Grenadierersatzbataillon) 313 Arlon Luxemburg<\/p>\n\n\n\n<p>Dienstgrad: Gefr. + OGefr. (Gefreiter, dann Obergefreiter)<\/p>\n\n\n\n<p>Eingegangene Meldungen:<\/p>\n\n\n\n<p>3.2.43 II 26.12.42 Res. Lz. [Reservelazarett] VII Warschau Lkb. H\/2093 (s. 1.12.43)<\/p>\n\n\n\n<p>Gr. Spl. Verl. Hirn v. Lz. Zug [Gro\u00dfe Splitterverletzung Hirn, vom Lazarettzug)<\/p>\n\n\n\n<p>04.07.17 IIA 12676 Dornburgauswertung E-H3\/608\/2, G-B90\/242\/4<\/p>\n\n\n\n<p>3.2.43 II 6.1.43 Res.Lz. Bad Harzburg, Abt. Goebbels Heim, &#8230;.<\/p>\n\n\n\n<p>1772 (1.1.12.42) Gr.Spl.Verl. a. Kopf [Gro\u00dfe Splitter-Verletzung am Kopf], v. Lz.Zug<\/p>\n\n\n\n<p>9\/Ug 19.3.43 II 12.2.43 verl. z.w.B. R-Lz (verlegt zur weiteren Behandlung Reservelazarett) St. Ottilien \/Obb (Oberbayern)<\/p>\n\n\n\n<p>A\/Stab 17.2.43 II 1.12.42 Chlemorow schwer verwundet: I.E.K. [Infanterieersatzkompanie]<\/p>\n\n\n\n<p>abgeg. H.V.Pl. [abgegeben an Hauptverbandplatz] 246. I.D. [Infanteriedivision] v.L. 13<\/p>\n\n\n\n<p>22.2.43 II 8.12.42 Krgs.Laz. 2-605 Orscha, Lkb 1401, Gr. Spl. li.<\/p>\n\n\n\n<p>Schulter, v. Laz.Zug<\/p>\n\n\n\n<p>5.3.43 II 18.12.42 wie vor &#8211; Verl. L.Zg.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220; &#8220; &#8220; &#8220; II 14.2.43 R.L. St. Ottilien, Lkb 1854 s. 1.12.42 Gra.<\/p>\n\n\n\n<p>Spl.Verl. Stirne, v. R.L. Bad Harzburg<\/p>\n\n\n\n<p>29.4.43 II 2.4.43 wie vor G.v.H. Gren.Ers.Btl. 313 Arlon\/Belg.<\/p>\n\n\n\n<p>+b. 23.8.44 I 28.4.44 500m n\u00f6rdl. Staroja Sselo gefallen!<\/p>\n\n\n\n<p>I.G. [Infanteriegeschoss] Herz<\/p>\n\n\n\n<p>Heldfrdhf. Gro\u00df Letzig Krs. Witebsk Grb.Nr. 6<\/p>\n\n\n\n<p>13.2.45 I 13a\/5818\/44 Sterbef. beurk. am 17.1.45 beim St.Amt in M\u00fcnchen<\/p>\n\n\n\n<p>unter Reg.N. 238 Reg.Nr.: -2220-<\/p>\n\n\n\n<p>3.Mrz.1970 II Totmeldung Ref. VII &#8211; Band Nr. 80541 Seite Nr. 133<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"814\" src=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH1-1024x814.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4984\" style=\"width:616px;height:490px\" srcset=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH1-1024x814.jpg 1024w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH1-300x238.jpg 300w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH1-768x610.jpg 768w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH1-1240x986.jpg 1240w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH1-508x404.jpg 508w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH1.jpg 1253w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">&nbsp;die Position der russischen und deutschen Einheiten in der N\u00e4he des Dorfes Staroje Sselo am 19.4.44 und am 29.4.44. Quelle: Zentralarchiv des Verteidigungsministeriums der Russischen F\u00f6deration<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"721\" src=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH2-1024x721.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4985\" style=\"width:552px;height:389px\" srcset=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH2-1024x721.jpg 1024w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH2-300x211.jpg 300w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH2-768x541.jpg 768w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH2-1536x1082.jpg 1536w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH2-1240x873.jpg 1240w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH2-508x358.jpg 508w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH2.jpg 1847w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ausschnitt des Frontverlaufs der Ostfront in Wei\u00dfrussland vom 01. Mai 1944. Die markierte Stelle zeigt die Region Staroje-Sselo, etwa 500 Meter von der Stadt Witebsk. Dort ist am 28. April 1944 Anton Hirschinger in Kampfhandlung gefallen &#8211; begraben in einem Soldatenfriedhof bei Witebsk.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"761\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH3-761x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4986\" style=\"width:358px;height:482px\" srcset=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH3-761x1024.jpg 761w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH3-223x300.jpg 223w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH3-768x1033.jpg 768w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH3-1142x1536.jpg 1142w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH3-1240x1669.jpg 1240w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH3-508x684.jpg 508w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/AH3.jpg 1522w\" sizes=\"(max-width: 761px) 100vw, 761px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hochzeit in Traunstein<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-accent-color\">Bewegende Geschichte aus Heiligkreuz Bergham<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bewegende Geschichte aus Heiligkreuz Bergham (Trostberg), mit Erlaubnis der Familienhistorie von Peter Georg Randlinger.<\/p>\n\n\n\n<p>4 Br\u00fcder, alle gefallen\/vermisst im Jahr 1943 in verschiedenen Teilen von Russland, der Vater \u00fcberlebte bereits den 1. Weltkrieg als Kraftfahrer.<\/p>\n\n\n\n<p>Matth\u00e4us Holzner, Uffz. In einem Inf.Rgt. *13.09.1920 + 31.08.1943 gefallen in Jelnja<\/p>\n\n\n\n<p>Hans Holzner, Gefr. In einem Geb.J\u00e4g.Rgt. *02.11.1921 +17.04.1943 vermisst w\u00e4hrend Angriff gegen Br\u00fcckenkopfstellung s\u00fcdostw\u00e4rts Noworossyak<\/p>\n\n\n\n<p>Ludwig Holzner, Soldat in einem Geb.J\u00e4g.Rgt. *26.02.1923 +27.10.1943 gefallen in Belozerka<\/p>\n\n\n\n<p>Franz Holzner, Soldat in einem Pion.Batl. *04.04.1924 +30.03.1943 gefallen, bei Kiew von Partisanen \u00fcberfallen (Franz soll unter den Unbekannten Soldaten in einem Massengrab auf einem Soldatenfriedhof in Kirowograd in der heutigen Ukraine ruhen.)<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"720\" height=\"960\" src=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Bergham4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4989\" style=\"width:422px;height:563px\" srcset=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Bergham4.jpg 720w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Bergham4-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Bergham4-508x677.jpg 508w\" sizes=\"(max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/figure><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"562\" src=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Bergham3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4990\" style=\"width:705px;height:529px\" srcset=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Bergham3.jpg 750w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Bergham3-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Bergham3-508x381.jpg 508w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"998\" src=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Bergham2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4992\" srcset=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Bergham2.jpg 750w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Bergham2-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Bergham2-508x676.jpg 508w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-accent-color\">Reservelazarette im Wehrkreis VII<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei meinen Recherchen (v. Schweiger Rocco) im Bundesarchiv bin ich wieder auf spannende Unterlagen gesto\u00dfen, die zeigen, wie stark unsere Region in die milit\u00e4rische Organisation des Zweiten Weltkrieges eingebunden war.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"499\" src=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2-1024x499.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5757\" srcset=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2-1024x499.jpg 1024w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2-300x146.jpg 300w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2-768x374.jpg 768w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2-1240x604.jpg 1240w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2-508x247.jpg 508w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2.jpg 1326w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel ist das&nbsp;<strong>Reservelazarett Adelholzen-Alzing<\/strong>, wo verwundete und erkrankte Soldaten versorgt wurden. Die organisatorischen Verbindungen liefen dabei stark \u00fcber&nbsp;<strong>Traunstein<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>die&nbsp;<strong>Heeres-Sanit\u00e4tsstaffel<\/strong>,<\/li>\n\n\n\n<li>die&nbsp;<strong>Heeres-Standortverwaltung<\/strong>,<\/li>\n\n\n\n<li>das&nbsp;<strong>Grenadier-Ersatz-Bataillon 179<\/strong>,<\/li>\n\n\n\n<li>sowie die Anbindung an die&nbsp;<strong>Fliegerhorst-Kommandantur Aibling<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Besonders interessant: F\u00fcr das&nbsp;<strong>Grenadier-Ersatz-Bataillon 179<\/strong>&nbsp;in Traunstein sind auch Kommandeure namentlich belegt:<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li><strong>Major der Reserve Johann Kolb<\/strong>&nbsp;(Juni 1944)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Hauptmann der Reserve Georg Raith<\/strong>&nbsp;(f\u00fchrte das Bataillon mit 2 Sch\u00fctzen- und 1 MG-Kompanie)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Diese Quellen machen deutlich: unsere Region war nicht nur Ausbildungs- und Ersatzstandort, sondern auch ein wichtiger Knotenpunkt f\u00fcr Versorgung, Verwaltung und Heimatschutz. Der Krieg war also viel n\u00e4her mit unserer Heimat verbunden, als man es heute vielleicht vermutet.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-accent-color\">Vom Traunsteiner Hofbr\u00e4uhaus zum Weltmeistertitel<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"819\" src=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/3-1024x819.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5758\" srcset=\"https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/3-1024x819.jpg 1024w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/3-300x240.jpg 300w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/3-768x614.jpg 768w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/3-1536x1229.jpg 1536w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/3-1240x992.jpg 1240w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/3-508x406.jpg 508w, https:\/\/www.historischer-chiemgau.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/3.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Einer der erfolgreichsten deutschen Viersp\u00e4nnerfahrer war in den 70er Jahren der sechsmalige Bayerische Meister Georg Bauer (1938-2010), der mit dem Gespann des oberbayerischen Hofbr\u00e4uhaus Traunstein von 1968 bis 1976 Mitglied im Bundeskader der Viersp\u00e4nnerfahrer war.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu seinen gr\u00f6\u00dften Erfolgen z\u00e4hlten der Weltmeistertitel im Hindernisfahren 1972 in M\u00fcnster und bei der WM 1974 der Sieg in Frauenfeld (Schweiz) in der Marathonfahrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Georg Bauer arbeitet f\u00fcr das Hofbr\u00e4uhaus als Pferdpfleger. Bei besonderen Anl\u00e4ssen pr\u00e4sentierte er auch den Sechssp\u00e4nner des Hofbr\u00e4uhaus Traunstein und gr\u00fcndete auch den \u201eChiemgauer Kaltblut- Zw\u00f6lferzug\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Bild habe ich bei den Bayerischen Meisterschaften 1971 auf der Theresienwiese aufgenommen. Sieger war nat\u00fcrlich Georg Bauer.<\/p>\n\n\n\n<p>Bild: Stefan Braun<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hausgeschichte Scheibenstra\u00dfe 11 in Traunstein Hinrichtungen in Traunstein von 1601 bis 1798 Von 1601 bis 1798 wurden 70 Personen hingerichtet; 58 wurden gek\u00f6pft, darunter 19 Frauen, 9 geh\u00e4ngt, 1 erschossen, 1 erdrosselt und 1 ger\u00e4dert. Die mei\u00dften Hinrichtungen fielen von 1712 bis 1749 vor, n\u00e4mlich 43 in 37 Jahren. 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